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Der Mensch empfindet eine
relative Luftfeuchtigkeit von circa 50% als angenehm. Die relative
Luftfeuchtigkeit ist abhängig von der Temperatur. Sie sinkt
mit der Erwärmung der Luft. Das führt dazu, daß
vor allem im Winter nach dem Lüften die relative Luftfeuchtigkeit
sinkt. Ein theoretisches Beispiel: Sie lüften im Winter
bei z.B. 0°C und Nebel (relativen Luftfeuchtigkeit
außen: 100%, absolute Feuchtigkeit:4,8 Gr/m") ein
Zimmer mit 20 qm, solange bis es zu einem kompletten Luftaustausch
kommt. Die Luft im Raum hat dann eine absolute Feuchtigkeit
von 4,8 Gramm pro Kubikmeter Luft. Diese Luft wird wieder auf
20°C Zimmertemperatur erwärmt. Die Relative Luftfeuchtigkeit
beträgt jetzt nur noch 28%. Um wieder auf 52% zu kommen
muß der Luft im Raum pro Kubikmeter 4,2 Gramm Wasser zugeführt
werden, was in unserem Zimmer 210 Gramm entspricht. |
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